Vive le Maut – was uns Navis über Dobrindts Pläne verraten

Die Pekawe-Maut. Sie wird kommen. Ich bin mir sicher. Denn ein Navigationsgerät hat es mir verraten.

Ohne Navi geht ja gar nichts mehr. Ich kenne Menschen, die vertrauen eher der künstlichen Stimme aus der Konsole als dem eigenen Verstand. Das Schild weist nach rechts, das Navi sagt links – und die Fahrt geht links herum. So viel Maschinen-Hörigkeit macht mir Angst. 1984, ick hör dir trapsen.

Ich habe Navis immer mit einer gewissen Skepsis gegenübergestanden. Satelliten steuern sie. Aber wer steuert die Satelliten? Überall Datendiebe, die Routenprofile von mir anlegen und mir dann Werbeprospekte zuschicken oder die Bude ausräumen.

Und jetzt das. Ein Mietwagen französischer Bauart. Natürlich ausgestattet mit einem Navigationsgerät. Mal abgesehen davon, dass es das Wort Nutzerfreundlichkeit nicht auf Französisch geben kann, hatte die Kiste eine weitere Überraschung parat. Kurz vor der Auffahrt auf die A52 sagte die Stimme beinahe akzentfrei: „Fahren Sie bitte auf die gebührenpflichtige Autobahn“. Gebührenpflichtig, sitze ich in einem Laster oder was?

Nein, das verfluchte Navi weiß mehr!
Völlig klar: Alexander Dobrindt setzt sich am Ende durch und wir alle wissen es noch nicht.  Am Ende hat die CSU die Dinger sogar gehackt und umprogrammiert, um uns ganz subtil auf die Pkw-Maut vorzubereiten.

Aber warum hat er die Franzosen schon eingeweiht?

Machtspiele.

Wenn ihr mich in Berlin nicht wollt, geh‘ ich eben nach Paris.

Servus!

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